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Jetlag? So machst du es richtig!

„Oh Du furchtbarer Jetlag…“

Die Zeitverschiebungen auf Fernreisen können uns ganz schön zu schaffen machen. Manche Menschen verzichten deswegen komplett darauf, ferne Ziele unsere Erde zu erkunden. Damit ihr nicht dazugehört, haben wir hier ein paar Tipps für euch um den Jetlag schnell zu besiegen.

Reisen wir in eine andere Zeitzone, so kann der Körper sehr darunter leiden. Unsere innere Uhr stimmt nicht mehr mit der tatsächlichen Zeit am Urlaubsort überein. Die innere Uhr muss quasi nach- oder vorgestellt werden, informiert uns ein Schlafmediziner der Charité in Berlin.

Tagsüber sind wir erschöpft und hundemüde und nachts könnten wir Bäume ausreißen. Eine Regel besagt, dass wir pro Stunde Zeitdifferenz am Tag, ca. 24 Stunden brauchen um uns anzupassen.

Bei einem Kurztrip lohnt es sich nicht die innere Uhr umzustellen. Nur, bei längeren Reisen über eine Woche sollte man den Körper helfen, sich anzupassen.

 

Kleine Portionen vorschlafen 

Liegt das Urlaubsziel im Westen, wie zum Beispiel den Vereinigten Staaten, so wird der Tag für uns länger, also wie bei uns im Herbst. Wenn die Sommerzeit zur Winterzeit umgestellt wird. Bei Reisen in den Osten, nach Asien zum Beispiel, ist es schwerer sich Anzupassen, weil die Tage erheblich gekürzt werden. In diesen Ländern ist es dann schon abends, obwohl unsere innere Uhr gerade mal beim Mittagessen angekommen ist. Schon vor der Reise ist es wichtige nur kleinere Portionen zu essen um den Magen-Darm-Trakt nicht allzu schwer zu belasten. Führen sie mindestes eine paar Tage vor der Abreise - sofern Sie das aus beruflichen Gründen können - einen Mittagsschlaf ein. Der Mittagsschlaf ist besonders hilfreich, wenn wir Richtung Asien reisen. Am Urlaubsort ist dort dann schon Abends und man kann den Mittagsschlaf dann zur Nachruhe verlängern.

 

Stichwort: Power Nap

Seid ihr am Urlaubsort angekommen ist es besonders wichtig viel zu trinken - aber, bitte kein Alkohol, rät uns der Schlafmediziner der Charité. Gegen die bleierne Müdigkeit in den ersten Urlaubstagen hilft auch ein kleiner Power Nap tagsüber von 20 Minuten. Aber bitte nicht länger, da wir sonst in den Tiefschlaf fallen und abends zur eigentlichen Nachtruhe wieder nicht einschlafen können. Ausreichend Sonne zu tanken ist zum Beispiel auch ein wichtiger Energielieferant. Viel Frische Luft und Bewegung am Tag, lassen einen abends leichter und schneller Einschlafen. Ganz wichtig ist noch, die Sonnencreme nicht zu vergessen. Im Meereshöhe weht oftmals ein leichter Wind und dadurch merkt man die Kraft der Sonnenstrahlen gar nicht und wundert sich abends über gerötete Haut. Ein Sonnenbrand ist neben dem Jetlag ein weites Hindernis um gut in den Schlaf zu kommen.


 

Einschlaf-Rituale beibehalten

Die meisten von uns haben abends ihr zu Bett geh und Einschlafrituale. Versuchen Sie diese im Urlaub beizubehalten. Die Rituale, wie eine Tasse Kräutertee vor dem Schlafen gehen trinken, ein paar Seiten in einem schönen Buch lesen, - helfen dem Körper sich auf die Nachruhe einzustellen und so fährt er automatisch schon während der Rituale seinen Organismus runter. Auch Schlafmittel können vorübergehend eine Lösung sein. Aber bitte nur solche die nicht abhängig machen. Zum Beispiel gibt es Antihistaminika rezeptfrei in der Apotheke. Diese unterdrücken die Wachheit auf pflanzlicher Basis.