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Ernährungsplan für unsere Faszien

Die Faszien sind ein Teil unseres muskuläres Bindegewebes und somit ein wichtiger Teil unseres gesamten Bewegungsapparates . Und genau diese Bewegung spielt für die Gesunderhaltung unserer Faszien eine große Rolle. Allerdings nicht nur die Bewegung, sondern auch unsere Ernährung. Das was wir unseren Körper zuführen, kann entweder das absolute Powerfood für unsere Faszien sein, oder dann doch eher negative Effekte haben.
Wir haben ein paar Informationen über unsere Faszien und ihre Lieblingsspeisen zusammen gesucht.



Kommt Ihnen diese Angelegenheit auch mystisch vor: Ihr macht viel Sport, schlaft ausreichend und trotzdem habt ihr Schmerzen am ganzen Körper?

Vielleicht haben wir hier eine Erklärung und einen Lösungsansatz für euch! Nicht nur verspannte Muskeln können Beschwerden verursachen, sondern auch die Hülle unserer Muskeln. Die sogenannten Faszien sind Bindegewebsfasern, die unsere Muskeln und Organe umhüllen und zusammenhalten. Das Kollagene Gewebenetztwerk sorgt dafür, dass alles in unserem Inneren am richtigen Platz bleibt und ist wie eine zweite Haut.
Um die 18 bis 25 Kilogramm wiegt das Bindegewebe und Faszien sind einen Teil von ihm. Also, dieses Körperamterial ist enorm wichtig für uns, es sorgt auch dafür das wir uns gesund fühlen und geschmeidig bewegen können. Die Faszienstränge geben dem Körper u.a. die wichtige Stabilität.



Faszien wurden lange in der Medizinischen Forschung vernachlässigt und erst seid geraumer Zeit wird klar, wie wertvoll und wichtig für unsere Gesundheit und wieviel Funktionen das weiße Fasernetztwerk hat.
In einer Studie wurde jüngst aufgedeckt, dass verklebte Faszien einer Ursache vieler Beschwerden sind. Bandscheibenvorfälle sind eines der häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen, aber seid neusten Erkenntnissen sind nur 20 Prozent wirklich auch eine Verletzung der Bandscheibe selbst zurückzuführen. Bei den restlichen 80 Prozent war die Ursache des Schmerzes nicht genau zu erkennen. In diesem Fall kommen die Faszien ins Spiel. Sind sie gesund, dann sind sie geschmeidig und prall -so wie ein weiches Gummiband.
Bewegt man sich jedoch nicht ausreichend, so beginnen die Faszien an zu verkleben. Das Sprichwort „Wer rastet, der rostet.“ Kommt also nicht von ungefähr. Diese Redewendung zählt nicht nur für das Gehirn und die Knochen, sondern auch für das Bindegewebe. Zusätzlich haben Wissenschaftler herausgefunden, dass sie Stress negativ auf unsere Faszien auswirkt. Das Fasernetzwerk besitzt tausende Nervenrezeptoren, die in direkter Verbindung mit dem Gehirn stehen. Fühlen wir uns also schlecht, wird auch der Zustand der Faszien negativ beeinflusst. Untersuchungen ergaben, dass sie die Faszienstränge verhärten, wenn der Körper Stress ausgesetzt ist.
Besonders interessant ist, dass nach neusten Erkenntnissen, nicht nur die Bewegung, sondern auch die Ernährung ausschlaggebend für ein gesundes Fasziensystem ist.



Ist der Körper übersäuert, produzieren die Bindegewebszellen besonders harte Fasern. Auch eine sehr zuckerreiche Ernährung hat gezeigt, dass in das Fasernetz lauter kleine Kristalline eingebaut werden. Dadurch ist das Netzwerk brüchiger und nicht mehr so stabil. Bestenfalls verzichtet man gänzlich auf industriell hergestellten Zucker und greift lieber auf Kohlenhydrate aus der Natur zurück. Obst und Gemüse sind reich an Kohlenhydraten und Vitaminen. Die Kohlenhydrate werden in unserem Körper in Zucker umgewandelt, deshalb kann man auf die direkte Einnahme von Haushaltszucker komplett verzichten. Die Mineralstoffe, Vitamine und anderen wertvollen Inhaltsstoffe des Obst und Gemüses versorgen die Faszien mit allem was sie brauchen um geschmeidig zu sein.
Ach die sogenannten zuckerfreien künstlichen Süßungsmittel wie Aspartam und Xylit, in größeren Mengen, können den Körper übersäuern. Lieber sollte man auf natürliche Lebensmittel ohne sämtliche künstliche Inhaltsstoffe verzichten.
Ingwer ist ein besonders faszienfreundliches Lebensmittel. Er wirkt sehr gewebestabilisierend.

Ein Leitspruch der sich im Sinne der Ernährung auch gut merken lässt, heisst: Gute Fette ja, schlechte Fette nein.“ Zu den schlechten Fetten gehören u.a. gesättigte Fettsäuren und Transfette - diese befinden sich in frisiertem Speisen und auch in vielem Fastfood.

Auch langfristige Diäten und sehr einseitiges Essen wirkt sich negativ auf unsere Zellen und somit auch Bindegewebe aus.
Das hört sich jetzt alles sehr streng an und nach einem großen Regelwerk. Aber, so schlimm ist es gar nicht. Man kann sich sehr schnell an eine gesunde Lebensweise gewöhnen. Am leichtesten ist es die ganze Regeln einzuhalten, wenn man einfach versucht industriell hergestellte Lebensmittel zu meiden und viel selbst kocht. Und, einfach echte Lebensmittel essen - Lebensmittel die auch noch so aussehen wie diese. Lieber herzhaft in einen Apfel beißen und einen Naturjoghurt mit Honig dazu löffeln, anstatt irgend ein Joghurt mit der „Kante“ mit künstlichen Apfelstücken und Schokochrisp zu sich zu nehmen.