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>>Das freie Meer befreit den Geist<<


Ein bisschen muss man dann doch immer die Zähne zusammen beißen, wenn man mit dem Körper so ganz in das kühle Nass eintaucht - doch schnell hat sich unser Körper an Wassertemperatur gewöhnt und wir genießen diese wunderbare frische auf der Haut.

Menschen die oft schwimmen gehen, sollten wissen das langes Baden und schwimmen der Haut eher Feuchtigkeit entzieht, als ihr zuzuführen, auch wenn das total verrückt klingt. Die oberste Hautschicht von uns besteht aus einer Lage von Eiweiß und Fetten. Diese natürliche Schutzbarriere hat jedoch winzig kleine „poröse Stellen“, durch die das Wasser dringt. Je länger wir uns im Wasser vergnügen, desto mehr gelingt es hinter unsere natürliche Barriere aus den Eiweiß- und Fettbausteinen. Die natürliche Hautbarriere geht nach und nach kaputt und die darunter liegende Feuchtigkeit der Haut entweicht. Die Haut trocknet in diesem Falle aus, weil die Barriereschicht die Feuchtigkeit nicht mehr halten kann.


Aber, Achtung: Salzhaltiges Meereswasser ist nicht mit gechlortem Poolwasser zu vergleichen.

Wenn ihr im Sommerurlaub am Meer seid und auch noch so die schönste Poollandschaft im 5-Sterne Hotel vor eurer Nase habt, so ist es für die Haut immer besser, im Meer dem kühlen Nass zu frönen, als im gechlortem Poolwasser. Die im Salzwasser enthaltenen Mineralstoffe wie zum Beispiel Magnesium beruhigen die Haut und verbessern sogar den Zustand trockener Haut. Scheinen auch noch Sonnenstrahlen auf die Haut werden in Verbindung mit dem Salzwasser Entzündungen in der Haut schneller geheilt. Bei Menschen mit den Hautkrankheiten Schuppenflechte und Neurodermitis hat man festgestellt, dass regelmäßiges Baden im Meer und dosiertes (!) Sonnenbaden (nicht in die prallen Mittagssonne) die Krankheitssymptome erheblich mildern.

Das Salz im Meerwasser pellt abgestorbene Hautschüppchen und desinfiziert kleine Wunden und Risse. Überschüssiger Talg wird von der Hautoberfläche abgewaschen und sie erscheint schon sofort nach dem Baden frischer und rosiger.

Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn man das getrocknete Salz auf der Haut nach dem Meeresbad nicht sofort abwäscht. Die getrockneten Salzkristalle schaden der Haut nur in Verbindung mit praller Mittagssonne, denn da fungieren die Salzkristalle wie kleine Brenngläser. Im Schatten kann das Salz gern auf der Haut verweilen.


Aber nicht nur die Gesundheit unserer Haut ist uns wichtig, nein auch unsere Haare wollen gepflegt sein. Bei denen sieht es in Sachen Meeresbad schon anderes aus. Sie fühlen sich nach dem Schwimmen und Tauchen oftmals stumpf, aber griffig und auch dicker an. Eigentlich ein schöner Effekt, der mit Glanzspray im Haar optimiert werden kann, aber wer die Gesundheit seiner Haare erhalten möchte - spült das Salzwasser lieber aus und pflegt die Haare mit einer dicken Schicht Feuchtigkeitshaarmaske. Das Salz hat die natürliche Schutzschicht - die Schuppenschicht der Haare, aufgeraut und somit werden sie porös und brechen schnell ab. Zudem wirken auch hier die Salzkristalle wie kleine Lupen und verbrennen unsere Schopf regelrecht. Das ist jetzt natürlich übertrieben dargestellt - sollte aber klar machen wie wichtig Sonnenschutz für unsere Haarpracht ist. Wenn möglich den Schopf nach dem Baden sofort mit Süßwasser - notfalls einer gekauften Wasserflasche - ausspülen und abends mit einer Feuchtigkeitskur verwöhnen und tagsüber mit einem Sonnenhut schützen.


Anders als das gesunde Meerwasser verhält es sich mit gechlortem Poolwasser. Das Chlor im Wasser soll Bakterien abtöten und somit Krankheiten vermeiden. Das Chlorwasser kann aber bei vielen Menschen auch Hauttrockenheit und Juckreiz auslösen. Der PH-Wert vom Poolwasser liegt bei etwa 7 und unsere Haut hat einen leicht säuerlichen PH-Wert von ca. 5. Während des Planschen im Pool wird unserer Säureschutzmantel durch den abweichenden PH-Wert geschwächt und wir sind anfälliger für Infektionen. Deshalb sollten wir nach dem Schwimmen das chlorhaltige Wasser so schnell wie möglich abwaschen, so dass unserer Säureschutzmantel wieder ins Gleichgewicht kommt. Bestenfalls benutzt man dazu ein PH-neutrales Duschgel und ersetzt anschließend das verlorengegangene Fett auf der Haut mit einer speziell rückfettenden Körpercreme.

Bereits strapazierte Haare lassen sich gut vor dem Schwimmen mit mit Haaröl schützen. Man kann das Öl vor dem Schwimmen reichhaltig in die Haarspitzen einmassieren, so trocknen sie nicht aus. Nach dem Schwimmen kann das Haaröl mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden.

Das Team von Orchidella wünscht euch einen wundervollen erholsamen Urlaubstag am Meer oder natürlich auch am Pool :-)